Die U14-Jungs des RBW haben beim internationalen „Tom Morris“-Turnier in Brüssel ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Bei ihrer ersten Teilnahme am internationalem Turnier überzeugte die Mannschaft nicht nur durch sportliches Talent, sondern vor allem durch eine beeindruckende charakterliche Entwicklung über das gesamte Wochenende.
Ein Wochenende voller Intensität
Schon die Anreise am Freitagabend deutete an, dass dieses Wochenende viel Energie fordern würde. Nach einer leicht verspäteten Ankunft in der belgischen Hauptstadt und einer ersten Trainingseinheit beim gastgebenden Kituro Rugby-Club war die Vorfreude in der Gruppe greifbar.
Der Turniersamstag verlangte den Jungs alles ab:
- Souveräner Start: Mit zwei klaren Siegen gegen Kituro und Tatra Smíchov (Prag) fand das Team perfekt in den Wettbewerb.
- Lerneffekt gegen Top-Teams: Gegen die Engländer aus Datchworth fehlten beim knappen 5:7 nur Zentimeter zum Sieg. In der darauffolgenden Partie gegen eine ausgeruhte Mannschaft aus Den Haag machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar, sodass man sich trotz großen Kampfgeists geschlagen geben musste.
Statt Brüsseler Sightseeing stand am Abend Regeneration auf dem Programm – ein kleiner Abstecher zum lokalen Sportgeschäft reichte gerade noch aus, bevor die Akkus endgültig leer waren.









Ostereier, Revanche und Finaleinzug
Der Sonntag startete mit einer Überraschung: Der Osterhase hatte den Weg nach Brüssel gefunden und sorgte beim Frühstück für die nötige Portion Extra-Energie. Diese entlud sich prompt im letzten Gruppenspiel gegen Neuilly-sur-Marne, das die RBW-Auswahl furios mit 62:0 für sich entschied.
In den Platzierungsspielen kam es zum emotionalen Highlight: Das Wiedersehen mit Datchworth. Diesmal ließen die Jungs nichts anbrennen, setzten die Trainervorgaben diszipliniert um und feierten mit einem 15:7 die geglückte Revanche.
Ein zweiter Platz, der Mut macht
Im großen Finale traf man erneut auf die spielstarken Niederländer aus Den Haag. Auch wenn das Spiel mit 0:15 verloren ging, überwog bei der Siegerehrung die Freude. Ein zweiter Platz bei einem so hochkarätig besetzten Turnier ist ein Erfolg, auf den das gesamte Team stolz sein kann.
„Die Jungs haben gezeigt, dass sie auch gegen internationale Top-Clubs mithalten können, wenn sie als Einheit auftreten. Diese Erfahrung wird die Mannschaft nachhaltig prägen.“
Herzlichen Glückwunsch an die Spieler, das Trainerteam und alle mitgereisten Unterstützer! Das war Werbung für den baden-württembergischen Rugbysport.
[ Text: K. Fröhling & BM – Fotos: Julia Mittelhamm ]




