Beim diesjährigen Rugby Deutschland Jugendcamp kamen über vier Tage hinweg talentierte Nachwuchsspieler aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen. Das Camp bot eine ausgewogene Mischung aus Training, sportlichem Vergleich und wichtigen Impulsen abseits des Spielfelds.
Mit dabei waren auch zwölf Athleten aus dem Rugby-Verband Baden-Württemberg, die sich im nationalen Vergleich messen und behaupten konnten.
Ein zentraler Bestandteil waren die Kraft- und Schnelligkeitstests, mit denen die Athleten ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen konnten. In verschiedenen Trainingseinheiten – durchgeführt unter anderem von aktuellen Nationalspielern und den Nationaltrainern von Rugby Deutschland – wurde gezielt an technischen und taktischen Fähigkeiten gearbeitet. Die Einheiten boten den Spielern die Möglichkeit, praktische Erfahrungen auf gutem Niveau zu sammeln und Impulse für ihre Weiterentwicklung mitzunehmen.
Ergänzt wurde das sportliche Programm durch Vorträge zu den Themen Anti-Doping und Concussion Management. Dabei ging es unter anderem um die Prävention und den richtigen Umgang mit Gehirnerschütterungen – Themen, die im modernen Rugbysport eine immer größere Rolle spielen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem direkten Vergleich: In zahlreichen Spielformen und Matches konnten sich die Spieler untereinander messen. Der faire, aber ehrgeizige Wettbewerb sorgte für eine motivierende Atmosphäre auf und neben dem Platz.
Insgesamt bot das Jugendcamp eine wertvolle Plattform zur Förderung des männlichen Rugby-Nachwuchses in Deutschland – mit vielen sportlichen Anreizen und einem gemeinsamen Austausch.
[ Text & Foto: JJC ]